Physio und Cranio am Lindberg

Rychenbergstrasse 61
8400 Winterthur

Öffnungszeiten

MO bis FR: 7.30 – 19.30 Uhr
SA: 8.00 – 14.00 Uhr

Triggerpunktbehandlung

Als Quelle von akuten und chronischen Schmerzen können unter anderem auch Triggerpunkte verantwortlich sein. Als Ursache dafür gelten die fortwährende Überlastung eines Muskels oder eine traumatische Überdehnung, etwa durch eine Zerrung.

Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu tasten, da die Lokalisation genau definiert ist. Der Therapeut geht auf diesen Punkt, um bewusst den bekannten Schmerz auszulösen. Der Patient muss den Schmerz spüren, unter dem er leidet. Triggerpunkte sind gut therapierbar, jedoch ist die Behandlung nicht ganz schmerzlos. Als geeignete Behandlungsmethoden haben sich Muskel- und Bindegewebstechniken von B. Dejung aus der Schweiz, Release- und Dehntechniken von K. Lewits / V. Janda, sowie die Triggerpunktakupunktur (Dry Needling) erwiesen.

Wie kommt es zum Schmerz

Die Triggerpunkttherapie basiert auf den Erkenntnissen von Janet G. Travell und David G. Simons. Die beiden Autoren haben mit dem „Handbuch der Muskeltriggerpunkte“ das Standardwerk zu dieser Thematik verfasst.  Die Triggerpunkte verursachen eine Funktionsstörung im Bindeglied zwischen Nerven und Muskulatur, der motorischen Endplatte. Dort entstehen extrem empfindliche Zonen. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen („referred pain“).

Anwendungsbereiche

  • Kiefer- und Zahnschmerzen
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Knie- und Leistenschmerzen
  • Muskuläre Dysbalance
  • Rückenschmerzen (mit/ohne Ausstrahlung in die Beine)
  • Schulter- und Armschmerzen
  • Schwindel
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Überlastung im Sport